Quarz
"Feldspat, Quarz und Glimmer, diese drei vergess ich
nimmer", denn... sie bilden den Granit !
Quarz (SiO2) ist das häufigste
Mineral überhaupt. Trotz seiner einfachen Formel
bildet der Quarz, je nach Entstehungsbedingungen
und Beimengungen, ausserordentlich
verschiedengestaltige Formen. Gezeigt sind hier
ein idiomorpher ("eigengestaltiger")
Quarzkristall (a),
der durch mikroskopischen Rutil (ein
Titanmineral) rötlich gefärbt ist. Die Form
wird Bergkristall genannt, die Varietät heisst
Rosenquarz. Quarz lässt sich auch sehr gut als
Schmuckstein verwenden, wie der zur Kugel
geschliffene Rosenquarz (b)
zeigt. Dichte, glasige oder kryptokristalline
Quarzaggregate entstehen hydrothermal aus
silikatischem Gel und sind je nach Beimengung
beliebig gefärbt, hier z.B. grünlich (c).
ähnlich entstehen gebänderte Varietäten, die
meist als Achate bezeichnet werden (d).
Auch das Tigerauge und der Jaspis gehören zu den
Quarzen. Quarzsand dient zur Glasherstellung.
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